Stimmen


Offene Briefe an den Vermieter und die Politik

Die Schwärzungen in den nachstehenden Briefen erfolgten zum Zwecke der Unkenntlichmachung der Namen der Eigentümer auf der Grundlage einer Intervention ihres juristischen Beistandes. >> Mehr dazu

Appell der 49 Kulturarbeiter

Brief an den Regierenden Bürgermeister

Kai Wegner

25.06.2025

Appell an die Bürgermeisterin

Brief eines Stammtischs an die Lokalpolitik

13.05.2025

Redaktion Abwärts!

Literarisch-politische Zeitschrift

19.04.2025

Dr. Hugo Velarde Kremser

Philosoph, Schriftsteller, Verleger, Musiker

07.04.2025

Dr. Frank Böttcher

Verleger des Lukas Verlags

02.04.2025

Henryk Gericke

Schriftsteller, Herausgeber, Galerist

19.03.2025

Initiative WATT retten

Unterstützer der Kulturkneipe

19.01.2025


Statements aus der Petition

“Watt ist einzigartig, wo sollen Vögel sonst landen?”

Ann Cotten
Schriftstellerin

“Die Kneipe Watt ist so viel mehr als ein gemütliches Gasthaus. Bier bekommt man überall, aber Freundschaft und Geborgenheit findet man in dieser erkaltenden Stadt nur noch selten. Im Watt gibt es schöne Live-Konzerte, Lyrik- und Buchlesungen, Diskussions- oder Trauer-Abende und stets Horizonterweiterung. Man kann völlig unangestrengt interessante neue Menschen kennenlernen.

Das Besondere an diesem Ort ist seine Vielfalt. Hier trifft sich nicht nur eine bestimmte, festgelegte Klientel oder Blase. Nein, diese Kneipe ist offen für alle. Hier treffen sich Nachbarn wie Touristen, Künstler und Obdachlose, Bürgergeldempfänger und Anzugsträger, Medienmacher oder Kollegen von der Akademie der Künste, Musiker und Arbeiter. Das Watt ist ein zuverlässiger, offener Ort für alle Bevölkerungsschichten.


Unverständlich und ärgerlich bleibt die Tatsache, dass immer wieder Einzelne ihre egoistischen Eigeninteressen über die so viele anderer Menschen stellen. Dieser Laden ist Ausschank und Sozialstation für viele, ein abendlicher Treffpunkt für Verschiedenheit. Das Watt ist einfach ein Stück Heimat für viele unterschiedliche Menschen geworden.”

Ronald Galenza
Rundfunk-Redakteur, Buch-Autor und Herausgeber

“Watt ist der Ort, an dem geräuschlos Jugend und Alter nebeneinander möglich ist, ohne leise zu sein.


Watt war Rumbalotte, was Papenfuss meint und also Prenzlauer Berg.

Begrabt mich an der Biegung des Watt-Tresens oder haltet mir wenigstens n Plätzchen frei.

Ich mag keinen Jazz, ausser im Watt.

Watt ist der Ort, den ich aufsuche, wenn ich niemanden suche und meistens jemanden treffe, der mir gerade noch fehlte.

Watt ist: Bier und Goethe, Erdnüsse mit Pop, Sindy ohne Bert, Infamissardinenbüchse, Jazz, Lyrik, Poser, Punk und Liebe, Mexikaner aufs Haus, Russische Vitamine mit ohne Hintergedanken, Lächeln mit Schwing, trübe Blicke neben Tassen, Schall & Rauch, hören und gesehen werden, sehen und gehört werden, ein vielfältiges Zeichenalfabet oder stille Post für Bestellungen über viele Köpfe hinweg – und das tollste ist – die Drinks finden den Besteller immer, löschen Dürste und machen diesen Augenblick mindestens gut.”

René Schwettge
Musiker

“Im Prenzlauer Berg gab es solche liebenswerten Treffpunkte der Menschen über Generationen und auch überunterschiedliche soziale Verhältnisse hinweg. Über die Jahre sind immer mehr solcher originären Orte verdrängt worden und verschwunden. Übrig blieb nicht selten Tristesse, austauschbare Fassaden, Luxustempel, die sich viele Menschen nicht mehr leisten konnten.”

Klaus Lederer
Politiker

“Das Watt ist nicht nur Legende. Es ist ein vitaler, zentraler Knotenpunkt für junge und alte Schriftsteller *innen, Musiker *innen , Filmemacher *innen, Künstler*innen, ein Fixstern, der Kommunikation zwischen den Menschen, die hier leben und den Machern von Kultur. Und es ist ein historischer Ort.  Mein Film „Anderson“ über die Popstars des kreativen Prenzlauerberg-Undergrounds ist hier gedreht worden. Die Premiere zur Berlinale wurde hier gefeiert. Die Akteure der Kunstszene trafen aufeinander und auf die jungen. Und das passiert heute noch, ist wichtiger denn je, und wir werden um diesen Ort kämpfen.”

Annekatrin Hendel
Regisseurin und Produzent

“Das Watt ist einer der letzten Orte, wo die Leute sich trafen, die den Prenzlauer Berg bekannt machten. Es ist bis heute ein Ort, wo Schmetterlinge schlüpfen, und keine Schmetterlingssammlung mit Spreizbrett und Nadeln.”

Dr. Achim Engelberg

“Das Watt ist ein kultureller Lebensraum für eine große Zahl von Menschen. Ein einzelner Hauseigentümer hat nicht das Recht, das, was über viele Jahre dort gewachsen ist, im Handstreich auszulöschen. Profitgier gehört geächtet !”

Detlef Scheffen

“Weil das Watt einfach einer der letzten tollen Orte hier im Kiez ist, in dem es nicht auf irgendwelchen Schnickschnack und hippen Scheiß ankommt, sondern nur darauf, wer du bist und was du denkst.”

Martin Elz

“Das WATT ist ein besonderer Ort. Seit ca. 1911 gibts da eine Eckkneipe, nun seit ca. 15 Jahren auch ein Ort für Livemusik, Lesungen, Sommerkino und Theater. Das WATT in dieser Form muss geschützt werden!”

Dominik Arndt

„Hier kann man friedenstüchtig werden.”

Julia Dimitroff

“Nach und nach stirbt hier alles durch reiche Langweiler.”

Gerry Franke

“Kulturkahlschlag im Bezirk durch Leute, die sich in Statememts als Bewahrer von Kultur aufspielen. Grauenvoll…”

Henryk Gericke

“Das Kulturlokal WATT verbindet, sowohl die Menschen im Kiez als auch darüber hinaus. Als freundlich-einladender
Heimathafen bündelt und strahlt das WATT wie ein Leuchtfeuer gleichermaßen in die künstlerische Stadtgesellschaft, gibt Impulse, ist Forum wie Plattform von spannenden Lesungen bis herausragenden Stummfilmaufführungen mit Livemusik.

Es kann daher nur als ein kurzsichtiges, unüberlegtes Handeln bezeichnet werden, wenn Hauseigentümer auf schnelle Profitmaximierung schielen, schließlich erleidet die Liegenschaft nicht nur einen langfristigen Imageschaden (die Liste derer, denen das Etikett ‚Heuschrecke‘ anhaftet, brennt sich mit jedem Fall tiefer und zorniger ins Berliner Gedächtnis) sondern zerstört auch unüberlegt, vielleicht mutwillig das von demokratischen Politikern immer wieder beschworene und eingeforderte gesellschaftliche Miteinander.

Das Gebot der Stunde kann nur heißen: dem Verfassungsrang des Grundgesetzes folgen: Eigentum verpflichtet. Als Hauseigentümer kann ich nur empfehlen: zusammensetzen, fair die Interessen austarieren und einen neuen Vertrag schließen.”

Sigurd Springer

“Wenn jerde*r die Stadt ärmer macht, um um 100qm reicher zu sein, in was für einer armen Stadt ist er dann reich?”

Anonymus

“WATT ist ein Kleinod im Dschungel der gestylten stereotypen Bars, Cafes und Bistros im Prenzlauer Berg. Man soll den Menschen, die dort als alte Stämmgäste verkehren ihr fast schon historisches Refugium lassen. Genau das wird dort gebraucht. Noch mehr Schicki-Micki-Gastronomie nicht.”

Jens-Uwe Bahls

“Das Watt ist die Nachbarschaft. Die Nachbarschaft braucht die beste Kneipe Berlins”

Dirk Benninghoff

“Kultur, Bier und ein Wir. Wo gibt es das denn sonst noch? Alle reden vom Lokalkolorit, das Watt macht es. Das Watt ist ja außerdem fast eine Gedenkstätte. Papenfuß war da.”

Marianne Lippok

“Wegen der Leute. Wegen des Ortes, wegen der Mannschaft. Weil man meist Leute zum Reden trifft. Eine Insel im Einerlei.”

Reinhard Kraetzer

“Die letzte Zweites-Wohnzimmer-Kneipe im Pberg und Heimat sowie Knotenpunkt für viele Menschen und Musikschaffende.”

Asja Sieben

“I love this place, it is one of the few authentic bars for culture left – music, literature, community.”

Neil Insh

“Das WATT ist eine der letzten Oasen in einer fortschreitenden kulturellen Wüste im einst so vitalen Bezirk, der mal Prenzlauer Berg genannt werden konnte. Diese Begegnungsstätte ist überlebenswichtig für eine große, kreative Community!”

Rex Joswig
Musiker

“Das Watt ist einer wichtigsten Treffpunkte der Literatur- Musik Szene!”

Jörg Schittkowski

“Watt ist eines der wenigen verbliebenen, wirklich authentischen Berliner „Originale“, nicht in Bezug auf die Langlebigkeit an sich, sondern weil es absolut authentisch der Subkultur treu geblieben ist. Es ist ein Anker des Prenzlauer Bergs, der vor allem die Einzigartigkeit der Subkultur und die Geschichte des Kiezes angesichts der Gentrifizierung und der Auslöschung der Geschichte eines sehr wichtigen Teils von Berlin selbst symbolisiert”

Mark Kanak

“Sozialer Treff – Motor Kiezkultur! Dieser Kreativmix hat Herzblut!”

Frank Labrenz

“Watt er en flott institusjon og et svært viktig sosialt og kulturelt samlingssted for lokalsamfunnet i Prenzlauer Berg og Berlin for øvrig!”

Sara Kohne

“Weil diese Stätte ein wunderbare Ort ist, mit Menschen unterschiedlichster Kulturen und Meinungen zusammenzutreffen. Wir brauchen Musik, Konversation mit freundlichen und leidenschaftlichen Menschen, die uns gern unterstützen, damit wir uns ungezwungen unterhalten können und mit Getränken und Kulturbeiträgen bereichert werden,durch sie. Es ist ein Geben und Nehmen und unbedingt zu erhalten. Wir brauchen solche Begegnungsorte mehr noch alls zuvor.Es ist eine, unsere Lebenskultur, die unbedingt zu erhalten ist.”

Edeltraut Bastian

“Berlin hat ein großes pulsierendes Herz aus einer schillernden Kulturszene. Hört dieses immer mehr auf zu schlagen, bleibt bald nur noch ein aalglatter, kalter Fisch mit Krawatte….es liegt mir sehr am Herzen dieses zerbrechliche Biotop zu retten…”

Ingrid Berger

“Orte mit dem Charme und dem Flair des Watt haben einstmals die Attraktivität Berlins ausgemacht und gehören nun zu einer aussterbenden Gattung. Diesem Trend müssen wir uns mit aller Macht entgegenstellen, wenn wir nicht in zehn Jahren in einer Stadt aufwachen wollen, die uns völlig fremd geworden ist.”

Jan Schmickler

“Es gibt genug überteuerte Hipster-Restaurants, im Bezirk, da muss das WATT wenigstens für Contra sorgen.”

Anne Schuechner

“Im Prenzlauer Berg aufgewachsen und möchte dass ein bisschen was vom Früher in der Zukunft besteht.”

Theo Nick

“Die Stadt darf nicht weiter standardisiert und sterilisiert werden!”

Charlotte Kreutzmüller

“Watt is a cultural icon.”

Andrew Jigalin

“Analog auf Menschen zu treffen, analog verbal akustisch zu fungieren, seine Sprach-und Sinnesorgane zu nutzen und nicht nur auf rechtwinklige Plattformen zu schauen…ist das eine. Sozio-kulturell, kommunikativ über Sinnlichkeit, Eingebundensein in konkretes Umfeld mit real existierenden Menschen!!!”

Annette Hofmann

“Zum einen wohne ich in der Straße. Es ist eine Kulturkneipe und immer mehr schließt in meinem Umfeld. Es ist schade, wenn hier alles zerstört wird und es zum Schluß keinen Ort und Platz mehr gibt, gleichgesinnte zu sprechen, als auch neue Kontakte zu schließen. Abgesehen davon, dass des öfteren interessante Kulturprogramme geboten werden, welche man sonst selten zu sehen bekommt.!”

Andrea Hüber

“Das Watt ist ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Landschaft unseres Kiezes, eine der wenigen Orte, in der die Nachbarschaft noch jenseits von gehypten Hipstercafés, Restaurants und Bars, zwanglos zusammenkommen kann. Hier werden tolle Konzerte und andere schöne Veranstaltungen abgehalten. Das WATT muss bleiben!”

Na-Rhee Scherfling

“Wir brauchen Orte wie das WATT, damit Berlin ein aufregender Ort für Kultur und Austausch bleibt. Solche Orte sind schnell geschlossen und es dauert Jahre, um sie aufzubauen.”

Jochen Leidig

“Das WATT ist ein Stück Kulturgut, das es unbedingt zu erhalten gilt. Es ist eine der letzten Kneipen im Prenzlauer Berg wo sich nicht nur Menschen aus dem Kiez treffen sondern aus ganz Berlin und auch Gäste und Touristen.”

Doreen Kott

“Weil Minderheiten geschützt gehören, aber zwei Menschen nicht über den kulturellen Ort einer vielstimmigen Gemeinschaft zu bestimmen haben.”

Robert Mießner

“Es braucht für eine gesunde Demokratie Orte des Austausches, Platz für Kulturangebote und gegenseitige Unterstützung. Das Watt ist ein solcher Ort. Diese historische Begegnungsstätte zu schließen, würde bedeuten, den Zusammenhalt und das Aushandeln von Meinungen in einer Gemeinschaft von kultur- und gesprächsinteressierten Menschen zu gefährden, politische Frustration und menschliche Einsamkeit zu befördern und Künstlern einen Arbeitsraum zu nehmen. Das darf nicht passieren.”

Malu Kendzia

“Schon längst ist es an der Zeit, dass Immobilienbesitzer verpflichtet werden müssen, kulturelle Einrichtungen jeglicher Art zu ermöglichen. Eigentum verpflichtet!”

Thomas Weidner

“Berlins Kultstätten für die nächste Generation zu erhalten. Lebendige Geschichte im Kiez ist genauso wichtig für die Gegenwart und die Zukunft der Stadt Dazu gehören alteingesessene Orte, in denen sich möglichst alle Generationen austauschen können. Berlins Verluste sind mittlerweile enorm.”

Kim Sofer Matthias

“Live local music venues are increasingly rare and far between in Berlin. Venues like the Watt are more than just places for music—they’re hubs of creativity, connection, and cultural expression. In an era dominated by digital streaming, live venues keep the essence of music alive by offering an authentic, immersive experience that can’t be replicated online. Local venues provide a platform for up-and-coming musicians to perform, gain exposure, and build their careers. Without these spaces, many talented artists might struggle to find an audience. They preserve and showcase the unique cultural fabric of a city. Berlin, for example, is renowned for its vibrant music scene, and venues like the Watt contribute to this legacy by supporting diverse genres and emerging artists.”

Dr. Arya M. Sharma

“Kultur ist systemrelevant.”

Paul Jäger

“Die Kneipe Watt ist weit mehr als nur ein Ort, an dem man ein Getränk genießen kann – sie ist ein lebendiges Stück Stadtgeschichte, ein Treffpunkt für die Gemeinschaft und ein Symbol für das authentische Berlin, das immer mehr verschwindet. Viele Besucher kommen nach Berlin auf der Suche nach genau dieser Echtheit, die das Watt so besonders macht. Es ist ein sozialer Anker für die Nachbarschaft, ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und kulturelle Vielfalt gelebt wird. Sein Verlust wäre nicht nur ein Schlag für die lokale Gemeinschaft, sondern auch ein weiterer Schritt hin zu einem gesichtslosen Stadtbild, das seine Identität verliert. Das Watt unterstützt zudem lokale Künstler, Musiker und kleine Unternehmen, die hier eine Plattform finden. Wir fordern daher den Erhalt dieses einzigartigen Ortes und setzen uns dafür ein, dass Berlin seine Seele bewahrt!”

Manuel Lopez-Torrecillas

“Kultur muss geschützt werden. So eine diverse Mischung an Gästen ist im WATT einzigartig. Ich möchte diesen SchickiMicki-Einheitsbrei anderer Kneipen nicht.”

Ricarda Glöckner

“Das Watt ist ein Ort der gesellschaftlichen Zusammenkunft, einer der wenigen die noch nicht von Privatisierung und Gentrifizierung zerstört wurden und einen politisch offenen Raum schaffen, oder eben auch mal einen Raum an dem man nicht politisch sein muss sonder einfach Träumen und Frei sein kann!”

Alba-Iris Lorenoz Riedel

“Rumbalotte/WATT sind ein Stück Heimat, insbesondere für mich, der ich seit 1973 in der Gegend wohne.”

Heinrich Peters

“Ein Ort für Austausch und Begegnung ALLER sozialen Schichten mit ihren Geschichten, ist unabdingbar, um den Wert des Geldes zu mindern und den der Menschen zu stärken.”

Anna-Sherin Schmidt

“Das WATT ist ein Refugium, es ist einzigartig , es ist unersetzbar, es ist einer der wenigen Orte die Berlin noch lebenswert machen. Hier treffen sich Generationen. Wo gibt es das noch? Es ist eine Schande und absolut unerträglich das dieser grandiose , öffentliche Ort zum Opfer von Eigeninteressen irgendwelcher Eigentümer werden soll. Wo bleibt die Verantwortung gegenüber den Menschen dieser Stadt.”

Elke Andreas-Möller

“Es braucht weiterhin Kulturkneipen, die Bands abseits vom Mainstream fördern! Und das auch weiterhin im Prenzlauer Berg!”

Conny Becker

“WATT statt Wüste!”

Anonymus

“Wem gehört die Stadt?“ Seit 35 Jahren geht das Abräumen von Kulturräumen schon, jetzt ist das Watt dran. Papenfuß hatte natürlich recht, wenn er sagte: Demokratie sei schlicht »nicht möglich auf der Basis von Privateigentum«. Willkommen in der Realität!”

Holger Kupfer

“Es ist sehr wichtig, Kultur und Kleinkunst zu fördern und vor allem die Begegnung der Menschen. „Analoge“ Kontakte sind inzwischen leider nicht mehr wie es sein sollte, die absolute Priorität und somit nicht selbstverständlich .”

Marina Eichhorn-Smolak

“Kultur, Kulturszene gehören zu Berlin wie Latsch und Bommel zusammen gehören. Das Mindeste was ich von wünschenswert und hoffentlich verantwortungsvollen Eigentümern, Vermietern und Hausbesitzern erwarte ist, dass sie gemeinsam mit betroffenen Mietern Kompromisse und Lösungen suchen und in Gespräche oder Mediationen mit diesen gehen…. Eigentlich sollte dafür endlich Politik die Rahmenbedingungen schaffen und verpflichtende Vorgaben machen!”

Simone Riehle

“Berlin hat das verloren, wofür viele Menschen hergezogen sind, oft durch diese Menschen.”

Petra Hoell

“Diese Kneipe ist ein Wohnzimmer, Gesprächsort mit Menschen mit Hirn und ein Segen an Musikdarbietung! Das Personal ist freundlich, unkompliziert und herzlich! Ein Ort, an dem auch Frau alleine ohne Anmache den Abend sicher und fröhlich verbringen kann! Das Watt muss bleiben!!!! Ein Ort, an dem jeder Er/Sie selbst sein kann… ohne affige Prenzlattitüden! Intellekt herrscht im Watt!!! Auf Augenhöhe! Lieber Vermieter, haben Sie Einsicht! Das sind tolle Menschen dort!! Danke!!!”

Ananymus

“In Berlin sind in den letzten Jahren sehr viele Einrichtungen, auch Gaststätten und Kneipen verschwunden. Berlin ist längst nicht sehr als moderne Stadt gefragt. Das wird sich auch durch einen nachlassenden Besucherstrom bemerkbar machen. Der Grund ist, dass gierige UnternehmerInnen alles Interessante aufkaufen, vor allem Gebäude und Grundstücke, und maximalen Ertrag rauspressen wollen. Dem muss man entgegentreten.”

Dr. Christiane Hohensee

“Das Watt ist in unserer Nachbarschaft einer d e r Orte, die das Leben als Anwohner und selbst Kulturschaffende (und Hon. Professorin an den Berliner Kunsthochschulen) wertvoll machen. Und etliche unserer internationalen Gäste und Besucher:innen entdecken und finden d o r t die Kontinuität der Geschichte des Künstlerviertels Prenzlauerberg, für die sie gekommen sind und die sie suchen!”

Kristin Guttenberg

“WATT=Kultur * Leistung”

Lehmann Gerd

“Begegnungsorte wie das WATT müssen bestehen bleiben. Sie sollten unter besonderen Schutz gestellt werden. Ohne sie wird der Kiez zu einer Schlafstadt für Besserverdienende, farblos und der Energie beraubt, die die Zuwanderer einst dazu brachte hier zu investieren.”

Hilla Steinert

“Das Watt hat jahrelange Tradition und Kultstatus im Prenzlauer Berg. Sindy ist neben herzlicher Gastgeberin auch ein Idol für andere Gastronomen ob ihrer freundlichen, aber bestimmten Art. Das Watt bietet Austausch- und Begegnungsort und ist im Sommer wie im Winter einer der gemütlichsten Orte Berlins. Lautstärke und Außenbereich wurden immer vom Personal klar geregelt, es gibt keine ersichtlichen Gründe, warum diese wunderbare Berliner Kneipe weichen sollte, außer dass den Eigentümern Kapital wichtiger als Kulturerhalt ist. Das Watt hat volle Unterstützung und Solidarität seiner Gäste – auch außerhalb den Grenzen des Kiezes.”

Luise Mieder

“Orte wie das WATT sind mehr als nur Kulturkneipen – sie sind lebendige Erinnerungsorte ostdeutscher Geschichte. DDR-Kultur wurde nach der Wiedervereinigung oft marginalisiert oder abgerissen. Wenn wir solche Orte nicht schützen, verlieren wir ein wichtiges kulturelles Erbe, das für kommende Generationen nicht mehr erfahrbar sein wird.”

Ananymus

“Eines der wichtigsten Leuchtfeuer der intellektuellen Orientierung in dunkler Nacht darf nicht verlöschen! Der Prenzlauer Berg verlöre seine Seele.”

Johann Christoph Riedel

“Wie kann es sein, dass von Seiten des Eigentümers keine Bereitschaft besteht, mit den Betreibern dieser sozio-kulturellen Einrichtung, die für sehr viele Menschen im Bezirk von enormer Wichtigkeit ist und die beinahe ein Alleinstellungsmerkmal hat, eine Lösung zu finden? In welcher Welt wollen wir leben – in einer von Kommunikation, Kultur, Miteinander geprägten oder einer von wirtschaftlichen Interessen ausgebeuteten?”

Anna Toussaint

“Ich habe viele tolle Konzerte dort erlebt, und als Musiker finde ich es absolut notwendig solche Oasen wie diesen Ort zu erhalten. Kultur findet nicht nur in der Staatsoper statt oder in der o2 Arena,, sondern beginnt an der Basis. Orte wie das Watt tragen dazu bei, das Kultur geerdet bleibt. Und nur dann kann sie wachsen und überleben.”

Catherine Aglibut

“Ich lebe seit 25 Jahren im Prenzlauer Berg und muss erleben, wie aus einem lebendigen, kulturell attraktivem Viertel eine langweilige Wohlstandswüste wird. Das ist kein Umfeld für meine Kinder!”

Oli Bigalke


Ein besonderer Dank…

Aufkläber "WATT retten!"